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Gütersloh, 10.03.2010

Prägen & Gestalten

10 Jahre Stiftungsarbeit von 1996 – 2006

Juni 1996: Reinhard Mohn beschließt die Gründung der Stadt Stiftung Gütersloh und stellt ein Startkapital von rund 1 Mio. Euro zur Verfügung.

19. Dezember 1996: erster öffentlicher Auftritt der Stadt Stiftung Gütersloh nach Satzungsgenehmigung durch den Regierungspräsidenten Detmold

2. Mai 1997: Das erste Projekt der Stiftung geht an den Start: der Gütersloher Discobus. Gemeinsam mit den Gütersloher Stadtwerken wird daraus die Nachtbuslinie nach Bielefeld entwickelt. Noch heute fährt ein Bus mit dem ersten Stiftungslogo durch Gütersloh.

7. Juni 1997: Auf dem ersten Gütersloher Jugendforum diskutieren rund 1000 Jugendliche mit Erwachsenen aus Politik, Kultur, Bildung, Wirtschaft und der Stiftung über „Jung sein in Gütersloh“ – aus dem Forum ergeben sich viele Folgeprojekte: Basketball bei Nacht, Inline Skaterplatz Blankenhagen etc.

ab August 1998: Gemeinsam mit Sponsoren aus der Wirtschaft stellt die Stadt Stiftung Gütersloh die finanziellen Mittel für die Ausrüstung zur datentechnischen Vernetzung der Gütersloher Schulen zur Verfügung. Das Projekt „Gütersloher Schulen ans Netz“ ist seit 2003 als selbstständiger Bildungsserver www.schulen-gt.de beim Kreishaus angesiedelt, das die Koordination und Betreuung gewährleistet.

30. August 1998: Zum ersten Mal feiern alle in Gütersloh vertretenen christlichen Kirchengemeinden im Mohnspark einen ökumenischen Jugendgottesdienst mit 1300 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.


26. September 1998:
Auf dem 2. Gütersloher Jugendforum ziehen 500 Jugendliche Bilanz. Sie treffen sich wiederholt mit Vertretern der Stiftung und des Fachbereichs Jugend der Stadt – eine Folge ist das 2001 gewählte Jugendparlament in Gütersloh.

Oktober 1998: Dr. Mark Wössner stiftet 511.300 Euro für die Errichtung des Wössner Jugendfonds. Damit sichert er langfristig die Unterstützung von zahlreichen Jugendprojekten in Gütersloh. Das der Stiftung zur Verfügung stehende Kapital beträgt jetzt fast 1,9 Mio. Euro.

17. November 1998: Start einer jährlichen Nachmittagsveranstaltung zur Würdigung der "Ehrenamtlichen Pflegerinnen und Pfleger". Eingeladen werden Menschen, die ihre Angehörigen, Freunde oder Bekannte ehrenamtlich pflegen. Der Nachmittag bietet Unterhaltung, Zeit für Austausch und Information.

10. Dezember 1998: Erstmalig wird der mit 5.000 Euro dotierte "Preis der Stadt Stiftung Gütersloh" ausgelobt. Der Preisträger ist der Verein Gütersloher Tafel.


 







März 1999: Auftakt der Reihe „Musik im Krankenhaus“ im Elisabeth Hospital, im Städtischen Klinikum und der Westfälischen Klinik

13. September 1999:
Unter Leitung der Stiftung kommen 13 Gütersloher Chöre zu einem Singfest in dem brachliegenden Vossen-Areal zusammen und werden von mehr als 900 begeisterten Zuhörern gefeiert.

14. September 1999:
Der neue Jugendtreff im Wasserturm wird eröffnet. Dank einer Spende von Dr. Mark Wössner konnte der Umbau in ein Jugendcafé finanziert werden. Mit dem niederschwelligen Angebot für Jugendliche wurde ein Anliegen der Gütersloher Jugendlichen aus den Jugendforen realisiert.

10. November 2000: In der Stadthalle feiern mehr als 1.400 Besucher aus sieben christlichen Konfessionen den Ökumenischen Muscial-Gottesdienst, für den eigens ein Musical getextet und komponiert wurde.

Dezember 2000: Dr. Gerd Wixforth investiert 511.300 Euro in den Wixforth-Fonds Gesundheitswesen. In Erinnerung an seinen Vater, der als Krankenhausdezernent in Gütersloh tätig war, soll das Geld dem öffentlichen Gesundheitssektor dienen. Damit ist das Kapital der Stadt Stiftung Gütersloh auf rund 2,3 Mio. Euro angewachsen.

30. März 2001: Die Stiftung erhält aus dem Vermächtnis von Klara Wulfhorst eine Zustiftung von mehr als 620.000 Euro. Damit ist das der Stiftung zur Verfügung stehende Kapital auf über 3 Mio. Euro angewachsen.

1. Juni 2001: Mit der BIGS – Bürgerinformation für Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle eröffnet in Gütersloh eine kostenlose Beratungsstelle rund um das Thema Gesundheit. Das Modellprojekt wird inhaltlich begleitet und finanziert von Krankenkassen und Wohlfahrtsverbänden, vom Kreis Gütersloh und von der Stadtbibliothek unter Leitung der Stadt Stiftung Gütersloh.

19. September 2001: Mit der Veranstaltungsreihe „Natürlich bin ich stark“ werden jedes Jahr Schüler aller weiterführenden Schulen für Gefahren der Sucht sensibilisiert.

23. September 2002: Bezug des neuen Stiftungssitzes Am Alten Kirchplatz 12. Dank einer Spende des Kuratoriumsvorsitzenden Werner Gehring und Fördermitteln von Stadt und Land konnte das denkmalgeschützte Haus fachmännisch restauriert werden.

26. November 2002:
Die Veranstaltungsreihe „Sternschnuppenzeit für Alt und Jung“ bildet den Auftakt für eine ganze Reihe von Generationenprojekten und erhält bundesweite Anerkennung.

Anfang 2003: Die „Gütersloher Elternschule“ wird in den Tageseinrichtungen für Kinder eingeführt. Finanziert unter anderem aus Erlösen der Tombola werden seitdem Eltern in ihren Erziehungsaufgaben professionell unterstützt.

Dezember 2003: Die Anzahl der Paten der Stadt Stiftung Gütersloh ist auf 40 gestiegen. Die Einnahmen aus Patenschaften betragen in diesem Jahr 59.000 Euro.

14. Februar 2004: Der „Gütersloher Generationentreff“ bringt Schüler und Bewohner der Seniorenheime zusammen. Hier werden Kontakte gepflegt, Zeitzeugenberichte ausgetauscht und berufliche Perspektiven ermöglicht.

November 2004: Gemeinsam mit der VHS Gütersloh wird die „Gütersloher Kinder-Uni“ gegründet – ein außerschulisches Lernangebot für alle Kinder in Gütersloh.

September 2004: Die Stiftung schreibt mit Kooperationspartnern zum ersten Mal START-Stipendien für leistungsstarke, engagierte Zuwandererkinder aus. Die Stipendiaten erhalten monatlich 100 Euro, eine PC-Ausstattung und nehmen an überregionalen Bildungsseminaren teil.

12. April 2005: Michael Jacobi eröffnet den Gütersloher Bildungsfonds und unterstützt ihn über fünf Jahre mit jeweils 5000 Euro. Dem Fonds gehören inzwischen 10 weitere Spender an.

30. Mai 2005: Zehn Bildungseinrichtungen finden sich zur „Gütersloher Bildungsoffensive“ zusammen. Gemeinsam entwickeln, realisieren und vernetzen sie Bildungsprojekte.

12. Mai 2006: Die Stadt Stiftung Gütersloh erhält in Dresden den Förderpreis der Initiative Bürgerstiftungen für ihre generationenübergreifenden Projekte.

24. Mai 2006: Gemeinsam mit der VHS Gütersloh und dem Bundesamt für Migration bietet die Stiftung Deutschkurse für aramäische ältere Migranten an.

7. Dezember 2006:
Festakt in der Stadthalle bildet den Auftakt zum Jubiläumsjahr 2006/2007.